Segal, Cohen & Landis

IRS-Steuerprüfungen und Einsprüche

Besteht ein IRS-Prüfungsrisiko, und wie weit kann die IRS zurückgehen?

Erfahren Sie, wie IRS-Prüfungen ausgewählt werden, welche Festsetzungs- und Einziehungsfristen gelten und warum Ausnahmen und Nachweise wichtig sind.

Lesezeit: ca. 6 Min. · Samuel Landis, Esq. · 8. November 2022 · Auf Englisch lesen

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Besteht ein IRS-Prüfungsrisiko, und wie weit kann die IRS zurückgehen?Eine IRS-Prüfung kann ohne Änderung enden oder zu vorgeschlagenen Anpassungen führen; die Auswahl allein belegt kein Fehlverhalten. Steuerpflichtige sorgen sich möglicherweise um die Prüfung ihrer Steuererklärung oder ausreichende Nachweise. Dieser Artikel erläutert mögliche Fragen bei einer IRS-Steuerprüfung und unterscheidet zwischen Prüfungs-, Festsetzungs- und Einziehungsfristen.

Auswahl für eine IRS-Prüfung

Bei einer IRS-Steuerprüfung werden die Steuererklärungen von Personen oder Unternehmen und ihre Belege geprüft, um die Richtigkeit der Angaben und der geschuldeten Steuer zu bestätigen.

Die IRS verwendet mehrere Auswahlmethoden, darunter statistische Verfahren und Prüfungen im Zusammenhang mit anderen Steuerpflichtigen. Eine Auswahl bedeutet nicht zwangsläufig, dass die Erklärung falsch ist. Die folgenden Beispiele betreffen zu prüfende Angaben und Nachweise; sie sind keine Formel zur Vorhersage einer Prüfung:

  • Nicht erklärte steuerpflichtige Einkünfte: Abweichungen zwischen einer Erklärung und Informationen Dritter können eine Erklärung oder Berichtigung erfordern.
  • Selbstständigkeit: Einzelunternehmer erklären Betriebseinnahmen und -ausgaben in der Regel auf Schedule C. Bewahren Sie Nachweise zu Einnahmen, Ausgaben und dem betrieblichen Zweck von Abzügen auf; Selbstständigkeit allein belegt keinen Verstoß.
  • Einkommensänderungen: Bewahren Sie Unterlagen auf, die erhebliche Unterschiede zu Vorjahren erklären.
  • Abzug für ein häusliches Arbeitszimmer: Prüfen Sie vor Inanspruchnahme die für Steuerjahr und Sachverhalt geltenden Voraussetzungen und Nachweispflichten.
  • Immobilien- oder Vermögenswerte: Belegen Sie Bewertungen, die der Berechnung von Einkünften, Abzügen oder anderen Steuerpositionen dienen.
  • Abzüge: Prüfen Sie, ob Spenden, Mahlzeiten, Reisen und sonstige geltend gemachte Ausgaben die jeweiligen Voraussetzungen, Beschränkungen und Aufzeichnungspflichten erfüllen. Gehen Sie nicht davon aus, dass Unterhaltungskosten abzugsfähig sind.
  • Betrieb oder Hobby: Ob eine Tätigkeit mit Gewinnerzielungsabsicht ausgeübt wird, hängt von den maßgeblichen Tatsachen und Umständen ab, nicht allein von ihrer Bezeichnung in der Erklärung.
  • Fahrzeugnutzung: Eine zu 100% betriebliche Nutzung muss durch die tatsächlichen Umstände und Aufzeichnungen belegt sein. Private Nutzung ist korrekt zu behandeln.
  • Fehler und fehlende Formulare: Die IRS kann bestimmte Rechen- oder Schreibfehler in einer Steuererklärung berichtigen. Andere Fragen können eine geänderte Erklärung oder weitere Prüfung erfordern; eine Berichtigungsmitteilung ist nicht zwangsläufig eine Steuerprüfung.
  • Einkommenshöhe und Komplexität: Prüfen Sie komplexe Transaktionen sorgfältig. Die Einkommenshöhe allein bestimmt nicht, ob eine einzelne Erklärung geprüft wird.

Prüfungsumfang und Vollzugsschwerpunkte ändern sich. Frühere Finanzierungsankündigungen, Personalschätzungen und allgemeine Prüfungsquoten bestimmen nicht die aktuelle Prüfungswahrscheinlichkeit einer einzelnen Person. Weitere Hintergründe finden Sie auf unserer Seite zu IRS-Prüfungen.

Es ist wichtig, das mögliche Prüfungsrisiko und Fragen zu verstehen, die die Aufmerksamkeit der IRS wecken könnten. Steueranwälte und Rechnungslegungsexperten beobachten diese Risiken üblicherweise für ihre Mandanten. Dennoch sollten alle Steuerpflichtigen die grundlegenden Verjährungsregeln kennen.

Wie weit kann die IRS zurückgehen?

Eine Verjährungsfrist legt einen gesetzlichen Zeitraum für eine bestimmte Maßnahme fest. Die Festsetzungsfrist begrenzt grundsätzlich, wann die IRS zusätzliche Steuern förmlich festsetzen kann; sie ist keine einheitliche Grenze für sämtliche Prüfungstätigkeiten. Bei der Einkommensteuer gilt grundsätzlich eine Dreijahresfrist, doch sechsjährige oder unbefristete Zeiträume, vereinbarte Verlängerungen und gesetzliche Hemmungen können greifen.

Allgemeine dreijährige Festsetzungsfrist

Die allgemeine Festsetzungsfrist für Einkommensteuer läuft drei Jahre ab Abgabe einer gültigen Steuererklärung. Nach Section 6501(b)(1) gilt eine vor dem vorgeschriebenen Abgabetag eingereichte Erklärung grundsätzlich als an diesem Tag abgegeben; eine Verlängerung der Abgabefrist bleibt bei dessen Bestimmung außer Betracht. Wird nach diesem Tag innerhalb einer Fristverlängerung eingereicht, beginnt die Frist grundsätzlich mit der tatsächlichen Abgabe. Besondere Aufschübe und andere Ausnahmen erfordern eine gesonderte Prüfung; berechnen Sie eine individuelle Frist nicht anhand eines vereinfachten Kalenderbeispiels.

Vor Ablauf der Festsetzungsfrist kann die IRS um eine schriftliche Zustimmung zur Verlängerung bitten. Eine Zustimmung ist nicht verpflichtend. Besprechen Sie dies mit einem Steuerexperten: Bei Ablehnung kann die IRS auf Grundlage der bereits vorliegenden Informationen entscheiden.

Sechsjährige Festsetzungsfrist

Bestimmte Ausnahmen von der Dreijahresregel betreffen nicht erklärte Einkünfte.

Nach Section 6501(e) kann eine Sechsjahresfrist gelten, wenn ausgelassene Bruttoeinkünfte mehr als 25% der in der Erklärung angegebenen Bruttoeinkünfte betragen. Ein überhöhter steuerlicher Basiswert, der die Bruttoeinkünfte zu niedrig ausweist, kann als Auslassung zählen. Das Gesetz enthält besondere Definitionen und Offenlegungsregeln; die Berechnung erfordert daher Sorgfalt.

Eine Sechsjahresfrist kann auch gelten, wenn ausgelassene Bruttoeinkünfte aus bestimmten ausländischen Finanzvermögenswerten $5.000 übersteigen. Dieser Test gilt ohne Berücksichtigung der Meldeschwelle und bestimmter Ausnahmen nach Section 6038D. Ein Kontoguthaben oder eine echte Schenkung ist nicht schon für sich ausgelassenes Bruttoeinkommen. Die bloße Angabe eines Kontos in der Steuererklärung oder die Abgabe eines FBAR verhindert die Anwendung nicht zwangsläufig; eine Ausnahme wegen ausreichender Offenlegung ist gesondert zu prüfen.

Unbefristete und verlängerte Festsetzungszeiträume

Wichtige Ausnahmen sind unter anderem die folgenden; die Liste ist nicht abschließend:

  • Keine Erklärung abgegeben: Die allgemeine Festsetzungsfrist beginnt nicht, solange eine erforderliche Erklärung fehlt. Eine von der IRS nach Section 6020(b) erstellte Erklärung setzt diese Frist nicht selbst in Gang.
  • Betrügerische Erklärung: Eine falsche oder betrügerische Steuererklärung mit Hinterziehungsabsicht kann eine jederzeitige Festsetzung ermöglichen. Ein gutgläubiger Fehler ist nicht automatisch Betrug.
  • Bestimmte fehlende internationale Angaben: Section 6501(c)(8) kann die Festsetzungsfrist bis mindestens drei Jahre nach Übermittlung der nach den dort genannten Vorschriften erforderlichen Informationen offenhalten. Dies kann Angaben zu ausländischen Gesellschaften auf Form 5471, ausländischen Vermögenswerten auf Form 8938 oder ausländischen Trusts auf Form 3520 betreffen, wenn die jeweilige Meldevorschrift gilt. Beruht das Versäumnis auf einem angemessenen Entschuldigungsgrund und nicht auf vorsätzlicher Vernachlässigung, ist die Verlängerung auf zusammenhängende Positionen beschränkt. Die Meldung einer ausländischen Schenkung auf Form 3520 ist eine separate Meldefrage; eine echte Schenkung oder Erbschaft wird nicht allein durch die Meldepflicht zu steuerpflichtigem Einkommen.

Verjährungsfrist für die Einziehung

Für die Einziehung gilt eine gesonderte Frist. Die IRS hat grundsätzlich zehn Jahre ab einer Steuerfestsetzung, um die festgesetzte Steuer und zugehörige Beträge einzuziehen. Bestimmte Ereignisse hemmen oder verlängern diesen Zeitraum; verschiedene Festsetzungen können unterschiedliche Einziehungsfristen haben.

Festsetzungs- und Einziehungsfristen sind getrennt zu prüfen. Von der allgemeinen Dreijahresregel für die Festsetzung gibt es wesentliche Ausnahmen; die allgemeine Zehnjahresregel für die Einziehung ist kein bedingungsloses Ablaufdatum. Prüfen Sie die tatsächlichen Abgabe- und Festsetzungsdaten sowie alle friständernden Ereignisse.

Benötigen Sie einen Steueranwalt?

Ein Steueranwalt kann die geltenden Fristregeln ermitteln, mögliche Prüfungsfragen untersuchen und erforderliche Belege bestimmen. Bei einer Prüfung kann er zur Darstellung und Verteidigung Ihrer Steuererklärung und zur Bewertung vorgeschlagener Steuern, Zinsen und Sanktionen beraten. Eine Vertretung garantiert weder ein Ergebnis ohne Änderungen noch die Befreiung von zusätzlichen Beträgen.

Die Anwälte von Segal, Cohen & Landis (SCL) beraten zum Internal Revenue Code, zu IRS-Verfahren und Steuerprüfungen. Ihre Leistungen können Mandanten dabei helfen:

  • Während des gesamten Prüfungsverfahrens mit der IRS und den zuständigen Prüfern zu kommunizieren.
  • Belege vorzulegen, um die Steuererklärung bestmöglich zu verteidigen.
  • Positionen einer Steuererklärung zu belegen und vorgeschlagene zusätzliche Festsetzungen anzufechten, soweit Sachverhalt und Recht dies ermöglichen.
  • Rechtsbehelfe und mögliche Sanktionsentlastungen unter Beachtung der Voraussetzungen und Fristen zu prüfen.
  • Aufzeichnungen und Erklärungen bei wiederkehrenden Problemen zu verbessern; kein Berater kann Freiheit von künftigen Prüfungen garantieren.

Das anwaltliche Kommunikationsprivileg kann bestimmte vertrauliche Mitteilungen zur Einholung von Rechtsrat schützen; Ausnahmen und ein Verzicht auf den Schutz sind zu beachten. Es schützt nicht automatisch zugrunde liegende Tatsachen, gewöhnliche Geschäftsunterlagen oder jede mit der Erstellung einer Steuererklärung verbundene Kommunikation. Fragen Sie Ihren Anwalt, wie der Schutz für die konkreten Unterlagen und das Verfahren gilt.

Wenn Sie eine kostenlose Erstberatung zu Ihrer Steuersache mit einem unserer Partneranwälte wünschen, kontaktieren Sie uns. Wir können die Umstände, mögliche Vorgehensweisen und voraussichtliche Honorare besprechen; eine Beratung verspricht kein bestimmtes Ergebnis.

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